Kunstdenkmäler in der Toskana

von Sabine Poeschel
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Sabine Poeschel Kunstdenkmäler in der Toskana
Sabine Poeschel - Kunstdenkmäler in der Toskana

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Beschreibung

Kaum eine Region ist so reich an Kunstdenkmälern wie die Toskana. Architektur, Skulptur und Malerei haben im Laufe der Jahrhunderte unzählige Meisterwerke hervorgebracht. Der Band macht fundiert mit Kultur und Geschichte der Region bekannt, wobei er Florenz ausspart. In detaillierten Einzelbeschreibungen stellt er die wichtigsten Kunstdenkmäler von der Romanik bis zur Moderne vor. Die Gliederung erfolgt nach kunsthistorischen Epochen, deren Besonderheiten jeweils in einem Überblicksartikel erläutert werden. Auf diese Weise werden die Kunstwerke in ihrem historischen Zusammenhang verstehbar. Einflüsse, Entwicklungen und Unterschiede sind für den Leser nachvollziehbar. Zusätzliche Informationen zu den berühmten Kunstzentren wie Lucca, Pisa oder Siena helfen, einen Stadtrundgang zu planen. Das ausgesuchte Bildmaterial, Glossar, Register und Literaturhinweise bieten weiteren Nutzen.

Mitwirkende

Autor:
Sabine Poeschel

Weitere Informationen

Anmerkung Illustrationen:
38 schw.-w. Strichzeichn. ; 1 Kte
Exzerpt:
Die Toskana – Kunst und Geschichte
'Die Toskana steht für die Kunstlandschaft schlechthin, geprägt von einem jahrhundertelangen Wettstreit der Stadtstaaten in der Baukunst, dem Mäzenatentum der Großbürger, den Klosteranlagen der bedeutenden Orden und der Villenkultur der Adeligen. Den Namen gaben der Region die Etrusker, lat. ›tusci‹. Im frühen und hohen Mittelalter hieß das Gebiet daher Tuscia (Tuszien), ab dem 13. Jh. Toscana. Die etruskische Kultur setzt sich in der römischen Kultur stärker fort als in der spezifisch toskanischen, insbesondere was den Bronzeguss und den Straßenbau betrifft. Für die Toskana sind nur die Stadtgründungen ein maßgebliches Erbe der Etrusker: Nördlich der römischen Kolonie Florenz lag das etruskische Fiesole, auch Arezzo, Cortona und Volterra waren etruskische Stadtstaaten. Die Toskana war somit seit Beginn ihrer Geschichte eine der dichtbesiedeltsten Regionen Europas mit einer hohen Konzentration von unabhängigen Städten. Die Etrusker in ihrer heterogenen Kultur suchten für Stadtgründungen nicht allein die Nähe von Flussläufen, auch wenn dies in der Toskana an Arno und Serchio öfter der Fall war, sondern zogen genauso auf die strategisch günstigen Höhen des Apennin. Doch obwohl es in der Toskana diese bedeutenden etruskischen Städte gab, lebte die künstlerische Tradition des Volkes in der Region nicht fort. Die unabhängigen Zentren, selbst Volterra mit seinen 50 000 Einwohnern im 5. Jh. v.Chr., konnten sich der vordringenden römischen Vorherrschaft nicht widersetzen. Viele Stadtgründungen, u.a. Lucca und Pisa, gehen zwar auf die Etrusker zurück, weisen jedoch keine Spuren dieser Kultur mehr auf. Möglicherweise war auch Siena eine etruskische Siedlung, der Name leitet sich allerdings von der römischen Legende ab, wonach Senius, der Sohn des Remus, die Stadt gegründet haben soll.
Während der Gotenkriege der Völkerwanderungszeit im 6. Jh. erlitten die Städte schwere Schäden, die die Spuren der Antike vielfach gänzlich tilgten, die Orte selbst aber überlebten. Unter den Langobarden wurde das Gebiet im 7. Jh. befriedet und Lucca Sitz der Herzöge. Unter Karl dem Großen wurde die Toskana als Markgrafschaft Teil des Frankenreiches, verfolgte jedoch eine immer reichsunabhängigere Politik. Im 11. Jh. gehörte die Region dann den Grafen von Canossa, die mit einer prokaiserlichen Politik den Unabhängigkeitsbestrebungen der wachsenden Städte zu begegnen suchten.'
Medientyp:
Buch gebunden
Verlag:
wbg Academic in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (wbg)
Biografie:
Sabine Poeschel, geb. 1956, Stipendiatin der Max-Planck-Gesellschaft und der DFG an der Bibliotheca Hertziana in Rom, zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen, Autorin des Artemis Kunstführers Rom.
Sprache:
Deutsch
Auflage:
1., Aufl.
Seitenanzahl:
262

Stammdaten

Produkttyp:
Buch Gebunden
Verpackungsabmessungen:
0.204 x 0.14 x 0.02 m; 0.599 kg
GTIN:
09783534149063
DUIN:
Q02Q0B0MEMV
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